Installation & Update

Die Installation des GREYHOUND Servers erfolgt in zwei Schritten: Zunächst wird der MySQL-Server/Dienst installiert und anschließend der GREYHOUND Server mit allen notwendigen Komponenten eingerichtet. Beides erledigen komfortable Assistenten, sodass der Vorgang mit der nachfolgenden Anleitung problemlos zu bewältigen ist.

Installation des MySQL-Servers / Dienstes

Aktuell für GREYHOUND empfohlene und freigegebene MySQL-Versionen:

Hier der beispielhafte Setupvorgang bei MySQL:

  1. Als Setup-Typ wählt man Custom aus und klickt anschließend auf Weiter:
  2. Nun gibt man die Pfade für den MySQL-Server und die MySQL Server Datafiles (GREYHOUND Datenbank) nach eigenen Vorstellungen (andere Partition, kürzeres Verzeichnis, etc.) an, die Standardvorgaben ergeben zu lange Pfade und installieren ggf. einige Komponenten unsinnigerweise in das angemeldete Windows-Benutzerprofil. Anschließend wieder auf Weiter:
  3. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, bitte die Checkbox bei Configure the MySQL Server now entfernen und über Finish beenden:

Installation des GREYHOUND Servers und dessen Komponenten

Das aktuelle GREYHOUND Installationspaket findet sich hier zum Download: GREYHOUND Installationspaket

Für den Produktiv-Betrieb empfehlen wir ausdrücklich, die aktuellste stabile Version zu verwenden.

  1. Nach erfolgreichem Download das Setup ausführen und auf Weiter klicken:
  2. Die Lizenzvereinbarung bestätigen und anschließend wieder auf Weiter:
  3. Die Option Komplettinstallation für Administratoren auswählen, wenn auf dem Rechner sowohl GREYHOUND Server als auch GREYHOUND Client installiert werden sollen. Alternativ für eine reine Server-Installation GREYHOUND Server für Administratoren wählen:
  4. Nun die Vertrags- und Seriennummer eingeben, die online über die Vertragsverwaltung (GREYHOUND Control Center) einsehbar sind:
  5. Die gewünschte Datenbank-Konfiguration auswählen (Klein/Mittel/Groß) und anschließend auf Dienst installieren & starten. Nach erfolgreicher Installation auf Verbindung testen klicken. Ist der Verbindungstest erfolgreich, geht es mit Weiter zum nächsten Schritt (das Kennwort für den Benutzernamen “root” bleibt leer):
  6. Nun wird das GREYHOUND Installationsverzeichnis festgelegt:
  7. Dann noch die gewünschten Programmverknüpfungen festlegen:
  8. Nach dem alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird die eigentliche Installation mit Weiter gestartet:
  9. Wenn das Komplettpaket mit GREYHOUND Client aktualisiert wird, startet im Rahmen der Installation ein separates “Mini-Setup” der -> Druckertreiber für Faxe und Briefe. Das ist leider aufgrund der Lizenzbestimmungen von Microsoft unvermeidlich. Einfach durchklicken und “machen lassen”.
  10. Nach Abschluss der Installation auf die Schaltfläche Beenden klicken. Wurde zuvor die entsprechende Option aktiviert, wird der GREYHOUND Client anschließend zum Test automatisch gestartet:

In seltenen Fällen kann es bei bestimmten Windows-Installationen vorkommen, dass der Prozess GREYHOUND Printer Helper vom Setup nicht beendet werden kann. Das Setup bricht an dieser Stelle ab. Abhilfe schafft das manuelle Beenden dieses GREYHOUND Prozesses im Taskmanager und ein erneutes Ausführen des Setups.

Update des GREYHOUND Servers

Wenn eine neuere Version von GREYHOUND Server verfügbar ist (Information darüber erfolgt per E-Mail und in der GREYHOUND Community), müssen in Eigenregie betriebene System selbst aktualisiert werden. Dies wird von einem Assistenten unterstützt und ist in wenigen Schritten zu erledigen. Updates bei GREYHOUND sind grundsätzlich kumulativ, d. h. sie enthalten alle Änderungen auch früherer Updates. Es reicht also, die aktuelle Version zu installieren, um von allen Verbesserungen und Erweiterungen zu profitieren. Überspringt man aber mehrere Updates in einem Schritt, sollte man auch die Release Notes aller Zwischenupdates studieren und im Zweifelsfall den Kundenservice kontaktieren, um eventuelle Probleme abzuklären.

GREYHOUND wird grundsätzlich in einem Installationspaket ausgeliefert, das Server, Client und alle Zusatzprogramme und Daten enthält. Während der Installation kann man wählen, ob man Client, Server oder beides installieren möchten. Bei einer Updateinstallation werden standardmäßig nur die Komponenten aktualisiert, die bereits auf dem Rechner vorhanden sind (also beispielsweise nur der GREYHOUND Server).

Update-Checkliste

  • aktuelle Version von GREYHOUND herunterladen
  • Release Notes zur aktuellen Version lesen und eventuelle Hinweise beachten
  • sicher stellen, dass ein aktuelles Backup des Systems vorliegt
  • idealerweise einen Zeitpunkt wählen, zu dem keine Clients mit dem Server verbunden sind bzw. bestehende Verbindungen am besten beenden

GREYHOUND Server updaten

Das Update wird vom Installationsassistenten durchgeführt. Da bereits ein GREYHOUND-System auf dem PC vorhanden ist, übernimmt der aber im Unterschied zur Erstinstallation die bereits bekannten Daten und Einstellungen, sodass es sich im Grunde genommen nur um eine stark vereinfachte Installation handelt.

Im Grunde muss man immer nur “weiter” klicken 🙂 Das Vorgehen ist exakt dasselbe wie im Kapitel “Installation” oben beschrieben.

Die Vertrags- und Seriennummer kann der Assistent von der vorhandenen Installation auslesen und übernehmen. Sie muss also nicht erneut eingetippt werden.

GREYHOUND Clients updaten

Die GREYHOUND Clients brauchen nicht manuell aktualisiert zu werden. Wenn die Benutzer sich nach einem Server-Update das nächste Mal anmelden, bemerkt der GREYHOUND Client den Versionsunterschied und bietet an, das Update vom Server herunterzuladen und zu installieren. Anschließend wird die Verbindung zum Server automatisch wie gewohnt hergestellt.

Wichtig: Versionsunterschiede zwischen Client und Server vermeiden!

Die Anwender sollten dazu angehalten werden, den deutlichen Aktualisierungsempfehlungen vom Client jeweils umgehend zu folgen, um Versionsunterschiede zu vermeiden. Wie alle Client-Server-Systeme ist GREYHOUND für fehlerfreies Funktionieren auf den gleichen Versionsstand bei Server und Client angewiesen. Ist dies nicht der Fall, kann dies zu eingeschränkter Funktionalität und Fehlern führen.